Etiketten braucht jedes Lager: Wareneingang, Lagerplätze, Musterteile, Preisschilder. In der Praxis entsteht so etwas oft mit einer Word-Vorlage und einer Excel-Liste, die irgendwer vor Jahren angelegt hat. Bei jedem Sortimentswechsel geht die Bastelei von vorn los. Wir haben dafür die Etiketten-App gebaut. Sie läuft komplett im Browser, ohne Installation und ohne Serverkontakt für Deine Daten.
Artikel laden: CSV oder direkt aus Sage 100
Du ziehst eine CSV-Datei in die App, der Spaltenaufbau ist egal. Anhand der Überschriften schlägt die App vor, welche Spalte Artikelnummer, Bezeichnung oder EAN ist, den Rest ordnest Du per Klick zu. Eine Anzahl-Spalte steuert, wie viele Etiketten je Artikel gedruckt werden.
Für Sage-Anwender geht es noch direkter: Die App holt die Artikel live aus der Sage 100, über unseren Connector. Token eintragen, Abfrage wählen, laden. Kein Export, kein Umweg über Excel, keine veralteten Stände. Und wer nur einen Teil des Sortiments braucht, filtert die geladenen Artikel direkt in der App, auch mit mehreren verknüpften Bedingungen. Die Filter lassen sich benennen und wiederverwenden.
Echte Barcodes
Aus der EAN wird ein scannbarer EAN-13- oder EAN-8-Barcode als Vektorgrafik. Die Prüfziffer wird vorher kontrolliert. Eine kaputte Nummer landet als deutlicher Hinweis auf dem Etikett und nicht als Barcode, den kein Scanner liest. Im Designer stehen zusätzlich QR-Code, Code 128 und Code 39 zur Auswahl, etwa für Artikelnummern, Lagerplätze oder einen Link ins Lagerverwaltungssystem.
Bogen und Rolle
Bei den Formaten sind die üblichen Verdächtigen dabei: randlose A4-Raster von 70 × 16,9 bis 105 × 148 mm, die L-Serie mit Rand und Steg, Rollenformate für Brother- und Dymo-Drucker und ein freies Maß. Gedruckt wird millimetergenau über den Druckdialog des Browsers, auf Wunsch als PDF. Angebrochene Bögen sind kein Problem, die Startposition lässt sich versetzen. Für den Testdruck auf Normalpapier gibt es Schnittlinien.
Der Designer
Das Standard-Layout reicht für viele Fälle. Wenn nicht, öffnest Du den Designer: Texte, Datenfelder, Codes, Logo und Linien frei auf dem Etikett platzieren, mit der Maus schieben und in der Größe ziehen. Position und Maße lassen sich auch in Millimetern eintippen, und mit den Pfeiltasten geht es in halben Millimetern voran. Wer sich vertut, drückt Strg+Z. Entwürfe werden im Browser gespeichert, lassen sich benennen, wieder laden und als Datei an Kollegen weitergeben. Beim Gestalten blätterst Du durch Deine echten Artikel und siehst sofort, ob auch lange Bezeichnungen ins Layout passen.
Als App installieren, offline drucken
Die Etiketten-App ist eine installierbare Web-App (PWA). Über den Installieren-Button bekommt sie ein eigenes Icon auf Desktop oder Startbildschirm und ein eigenes Fenster ohne Browserleisten. Weil alles lokal im Browser rechnet, funktioniert sie auch offline, etwa auf dem Tablet im Lager ohne WLAN-Abdeckung. Nur der Direktabruf aus der Sage 100 braucht naturgemäß eine Verbindung. Updates holt sich die App beim nächsten Start von selbst.
Alle Daten bleiben auf Deinem Gerät: CSV-Verarbeitung, Barcode-Erzeugung und Druck laufen komplett lokal im Browser. Beim Laden aus Sage 100 gehen die Artikeldaten über den Appontes-Connector und werden nicht gespeichert.
Ausprobieren
Am schnellsten geht es mit der Beispiel-CSV: herunterladen, in die Etiketten-App ziehen, Format wählen, drucken. Ob Deine eigenen EANs stimmen, verrät Dir der GTIN- / EAN-Prüfer, und die EAN-Suche zeigt, welches Produkt hinter einer Nummer steckt.
Und wenn Du den Etikettendruck fest in Deine Sage-100-Prozesse einbauen willst, vom Wareneingang bis zum automatischen Druck auf dem Zebra-Drucker: Solche Anbindungen bauen wir.