Glossar
Kurz erklärt: Die wichtigsten Begriffe rund um Sage 100, Warenwirtschaft, Rechnungswesen, EDI und Systemintegration aus unseren Beiträgen und Projekten.
Beschreibt für Kunden oder Lieferanten in der Sage 100 den steuerlichen Kontext des Geschäftspartners, etwa Inland, EU mit UStID oder Drittland.
BlobStorageSpeicher- und Dienstkomponente für größere binäre Inhalte, die getrennt von klassischen relationalen Geschäftsdaten verarbeitet werden.
BlockingWartezustand, bei dem eine SQL-Transaktion durch eine Sperre einer anderen Transaktion aufgehalten wird.
Zusätzliche Datenstruktur, die gezielte Lesezugriffe beschleunigen kann, aber Schreibaufwand und Speicherbedarf verursacht.
DeadlockZyklische Sperrsituation, in der mehrere SQL-Transaktionen aufeinander warten und eine davon beendet werden muss.
DESADVDer EDIFACT-Nachrichtentyp für ein Lieferavis: Er kündigt versandte oder versandbereite Waren elektronisch an.
DispofaktorFaktor, mit dem die Sage 100 die errechnete Bestellvorschlagsmenge multipliziert. Werte über 1 erhöhen die Menge pauschal, etwa als Puffer für Ausschuss oder Mehrbedarf.
DispositionsmethodeEinstellung am Artikel in der Sage 100, die festlegt, nach welcher Logik Bestellvorschläge berechnet werden, etwa über den Lagerbestand oder zusätzlich über Auftragsmengen.
DispositionsstapelZwischenspeicher der Bestelldisposition in der Sage 100. Hier liegen erstellte Bestellvorschläge, bis sie geprüft und in Preisanfragen oder Bestellungen überführt werden.
Die digitale Abwicklung von Beschaffungsprozessen – von Bedarf und Freigabe über Bestellung und Lieferung bis zur Rechnung.
EDIElectronic Data Interchange: der strukturierte elektronische Austausch von Geschäftsdokumenten zwischen Unternehmen und ihren IT-Systemen.
EDI-ProviderEin spezialisierter Dienstleister oder eine Plattform für Konvertierung, Transport und Betrieb elektronischer Geschäftsnachrichten.
EDIFACTEin international etablierter UN-Standard für strukturierte elektronische Geschäftsnachrichten wie Bestellungen, Lieferavise und Rechnungen.
Event Tracing for Windows (ETW)Windows-Infrastruktur für performantes Ereignis-Tracing, mit der sich technische Abläufe und sporadische Fehler gezielt erfassen lassen.
Eine kontrollierte Warteschlange für Nachrichten, die wegen eines technischen oder fachlichen Fehlers nicht verarbeitet werden konnten.
FestkontenVordefinierte Sachkonten in der Sage 100, die das System bei automatischen Buchungen verwendet, zum Beispiel für Vorsteuer, Umsatzsteuer oder Skonto.
Die eindeutige Zuordnung von Feldern, Schlüsseln und fachlichen Werten zwischen zwei Systemen oder Datenformaten.
MatchcodeFrei wählbarer Suchbegriff zu einem Datensatz in der Sage 100, über den sich Adressen, Kunden, Lieferanten oder Artikel schnell finden lassen.
MeldebestandDer Lagerbestand, den die Disposition für einen Artikel anstrebt. Unterschreitet der Bestand diesen Wert, schlägt die Bestelldisposition eine Auffüllung vor.
MiddlewareEine Integrationsschicht zwischen Anwendungen, die Daten überträgt, transformiert, validiert und zuverlässig verarbeitet.
Noch nicht ausgeglichene Forderungen und Verbindlichkeiten. Die Offene-Posten-Verwaltung zeigt, welche Rechnungen noch nicht bezahlt oder verrechnet sind.
openTRANSEin offener, XML-basierter Standard für elektronische Geschäftsdokumente im zwischenbetrieblichen Handel.
ORDERSDer EDIFACT-Nachrichtentyp für eine Bestellung von Waren oder Dienstleistungen.
ORDRSPDer EDIFACT-Nachrichtentyp, mit dem ein Verkäufer auf eine Bestellung oder Bestelländerung antwortet.
Eindeutige Kennung eines einzelnen Geräts oder Artikelexemplars. Die Sage 100 kann Seriennummern vom Wareneingang bis zur Auslieferung führen.
ServiceDomainIsolierte Laufzeitumgebung des Sage-100-Applikationsservers mit Service, initialisierter Sage-Instanz und Anwendungskontext.
ServiceDomain-PoolingVorhalten bereits initialisierter ServiceDomains, damit neue Anfragen nicht jedes Mal eine vollständige Laufzeitumgebung aufbauen müssen.
SkontoPreisnachlass für die Zahlung innerhalb einer kurzen Frist, zum Beispiel 2 Prozent bei Zahlung binnen 10 Tagen. Gesteuert wird Skonto über die Zahlungskondition.
SQL-Server-StatistikenVerteilungsinformationen, mit denen der SQL Server die erwartete Zeilenzahl und daraus einen Ausführungsplan bestimmt.
SteuercodeSchlüssel in der Sage 100, der festlegt, wie ein Geschäftsvorfall umsatzsteuerlich behandelt wird: Steuersatz, beteiligte Konten und Position in der Umsatzsteuervoranmeldung.
SteuerklasseGibt für Artikel in der Sage 100 Warenwirtschaft an, ob der normale, der ermäßigte oder kein Steuersatz gilt.
SQL-Server-Messwerte darüber, worauf Prozesse während ihrer Ausführung warten, beispielsweise Storage, Sperren oder Netzwerk.
WiederbeschaffungszeitAnzahl der Tage, die die Beschaffung eines Artikels üblicherweise dauert. Sie wird am Artikel und beim Lieferanten gepflegt und verlängert den Betrachtungszeitraum der Disposition.
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