Business Intelligence für Sage 100

Sage 100 mit Power BI verbinden

Ihre Daten sind bereits in Sage 100. Wir machen daraus Informationen, mit denen Sie Ihr Unternehmen steuern können.

Appontes verbindet Warenwirtschaft, Rechnungswesen und xRM zu einem belastbaren Datenmodell – mit einheitlichen Kennzahlen, verständlichen Dashboards und einer Architektur, die den ERP-Betrieb schützt.

WarenwirtschaftRechnungswesenxRMSQL ServerPower BI
Power-BI-Projekt besprechen
Team analysiert Sage-100-Unternehmensdaten für ein Power-BI-Dashboard
Von Daten zu Entscheidungen

Sage 100 enthält mehr Informationen, als klassische Auswertungen zeigen

Kunden, Artikel, Belege, Lager, offene Posten und Vertriebsaktivitäten sind vorhanden. Erst ihre fachlich richtige Verbindung macht daraus verlässliche Steuerungsinformationen.

KundenArtikelAngeboteAufträgeRechnungenEinkaufLagerOffene PostenKostenstellenOpportunitiesService
Sage-100-DatenTabellen, Belege und Bewegungen
Semantisches DatenmodellBereinigung · Beziehungen · Geschäftslogik
Power BIKennzahlen, Analysen und Entscheidungen
Das Fundament

Das Dashboard ist nur die Oberfläche

Power BI kann visualisieren. Es weiß aber nicht automatisch, welche Belegarten zum Umsatz gehören, wie Stornos wirken oder wann ein Auftrag als offen gilt. Diese Logik entsteht unterhalb des Berichts.

Warenwirtschaft
Rechnungswesen
xRM
DatenaufbereitungBereinigung · Zuordnung · Historisierung · Geschäftslogik
Gemeinsames DatenmodellDimensionen, Beziehungen, Hierarchien und verbindliche Kennzahlen
Power BIinteraktive Dashboards und Drill-down
Management & Finanzen
Vertrieb & Service
Einkauf & Lager
Fachliche Cockpits

Eine Datenbasis – fünf Perspektiven auf das Unternehmen

Jeder Bereich erhält die Kennzahlen, die er für seine Entscheidungen benötigt. Die Definitionen stammen dennoch aus demselben Modell.

VKVertrieb

Umsatz, Auftragseingang, Auftragsbestand, Deckungsbeitrag, Kunden- und Verkäuferentwicklung.

EKEinkauf

Einkaufsvolumen, Preisentwicklung, Lieferperformance und überfällige Bestellungen.

LGLager

Lagerwert, Reichweite, Umschlag, Langsamdreher und Kapitalbindung.

FIFinanzen

Offene Posten, Altersstruktur, Zahlungseingänge, Kostenstellen und Plan-Ist.

CRMxRM

Pipeline, Verkaufsphasen, Aktivitäten, Conversion, Projekte und Servicevorgänge.

Vertrieb verstehen

Umsatz allein reicht nicht

Zwei Kunden können denselben Umsatz erzeugen und dennoch wirtschaftlich vollkommen unterschiedlich sein. Erst Rohertrag, Aufwand, Auftragsstruktur und Retouren zeigen den tatsächlichen Wert.

KennzahlKunde AKunde B
Umsatz500.000 €500.000 €
Rohertrag155.000 €72.000 €
DB-Quote31 %14,4 %
Ø Auftragswert5.882 €1.613 €
Retourenquote1,2 %7,8 %

Die entscheidende Frage: Mit welchen Kunden verdienen wir tatsächlich Geld?

Umsatz gesamt · 8,4 Mio. €
Region Süd · 2,6 Mio. €
Kundengruppe Maschinenbau · 1,1 Mio. €
Müller GmbH · 187.000 €
Rechnung 2026-10483
Warenwirtschaft steuern

Einkauf, Verkauf und Lager gemeinsam betrachten

Besonders wertvoll wird BI, wenn Bereiche nicht isoliert analysiert werden. Preisänderungen, Absatz und Bestand zeigen gemeinsam, wo Marge verloren oder Kapital gebunden wird.

EinkaufLieferanten & Preise
PreisentwicklungLieferzeitVolumenoffene Bestellungen
VerkaufAuftragseingang & Marge
AngeboteAuftragsbestandDB-QuoteRetouren
LagerBestand & Kapital
LagerwertReichweiteUmschlagLadenhüter
Einkaufspreis steigt
Verkaufspreis bleibt
Deckungsbeitrag sinkt
Finanzen & Liquidität

Offene Posten sichtbar und handlungsfähig machen

Hoher Umsatz schützt nicht vor Liquiditätsproblemen. Die Altersstruktur der Forderungen zeigt, wo Handlungsbedarf entsteht und welche Kunden zunehmend später zahlen.

noch nicht fällig
420.000 €
1–14 Tage
83.000 €
15–30 Tage
41.000 €
31–60 Tage
24.000 €
über 60 Tage
38.000 €

Kostenstellen und Kostenträger ergänzen diese Sicht nach Standort, Abteilung, Projekt oder Geschäftsbereich. Mehr zu Sage 100 Rechnungswesen →

xRM & Zukunft

Von der Opportunity bis zur profitablen Rechnung

xRM ergänzt die rückblickenden ERP-Zahlen um den Blick auf mögliche zukünftige Umsätze. Verbunden mit Sage 100 wird sichtbar, welche Chancen tatsächlich zu rentablem Geschäft werden.

Identifiziert · Pipelinevolumen
Qualifiziert · Abschlusswahrscheinlichkeit
Angebot · Auftragschance
Gewonnen · Umsatz & Deckungsbeitrag

Analysierbar werden Conversion Rate, Verkaufsdauer, Abschlussquote, Verlustgründe und der Weg vom Erstkontakt bis zur Bestellung. Mehr zu Sage 100 xRM →

Eine gemeinsame Sicht

Sage 100 plus weitere Datenquellen

Power BI muss nicht auf Sage 100 beschränkt bleiben. Zusätzliche Systeme erweitern das Modell um Vertrieb, Produktdaten, Service oder digitale Vertriebskanäle.

Power BI · gemeinsames Unternehmensmodell
Sage 100
Salesforce
ITscope
Praxedo
Webshop
Excel
SQL-Datenbanken
individuelle Anwendungen

So lässt sich zum Beispiel verfolgen, welche Leadquelle über Opportunity und Auftrag zu profitablem Umsatz führt. Mehr zu Sage-100-Schnittstellen →

Verlässliche Zahlen

Datenqualität und gemeinsame Definitionen statt Excel-Wildwuchs

Power BI macht fehlende Zuordnungen, Dubletten und widersprüchliche Stammdaten sichtbar. Ein zentrales Modell definiert zugleich, welche Kennzahl im Unternehmen verbindlich gilt.

Datenqualität erkennen

Schreibweisen, Artikelgruppen, Kostenstellen, Verkäuferzuordnungen und Dubletten systematisch prüfen.

Fachbegriffe statt Tabellen

Kunde, Umsatz, Auftrag und Geschäftsjahr ersetzen technische Tabellen- und Feldnamen.

Kennzahlen einmal definieren

Alle Berichte greifen auf dieselbe Definition von Umsatz, Deckungsbeitrag oder Lagerwert zu.

Umsatz_2026.xlsxUmsatz_final.xlsxUmsatz_final_neu2.xlsxUmsatz_GF_final_aktuell.xlsx
Ein Modell beantwortet endlich eindeutig: Welche Zahl ist richtig?
Technische Architektur

Import, DirectQuery oder Kombination?

„Echtzeit“ ist kein Qualitätsmerkmal, wenn dafür das ERP langsam wird. Wir wählen den Zugriff nach Datenmenge, Aktualitätsbedarf, Benutzerzahl und SQL-Performance.

PerformantImport

Daten werden regelmäßig in das semantische Modell übernommen.

  • Managementberichte
  • historische Analysen
  • größere Datenmengen
Sehr aktuellDirectQuery

Abfragen werden bei Nutzung gegen die Datenquelle ausgeführt.

  • aktuelle Statuswerte
  • gezielte Anwendungsfälle
  • leistungsfähige Quelle nötig
Minutenoperative Statusinformationen
StündlichAufträge und Vertrieb
TäglichManagement und Historie
Performance & Betrieb

Die produktive Sage-Datenbank schützen

Reporting muss neben Belegerfassung, Lagerbuchungen, Rechnungsstellung und Schnittstellen zuverlässig funktionieren. Deshalb betrachten wir Power BI, Datenmodell und SQL Server gemeinsam.

Technische Datenanalyse und Diagramm auf einem Laptop
Delta-Verarbeitunginkrementelle AktualisierungReportingtabellengezielte Aggregationenoptimierte SQL-AbfragenIndizes & AbfragepläneRefresh-Monitoringseparate Datenhaltung
Fachlogik vor Visualisierung

Kennzahlen einmal sauber und nachvollziehbar definieren

Es gibt keine automatisch richtige Umsatz- oder Deckungsbeitragsdefinition. Es gibt eine für Ihr Unternehmen verbindlich festgelegte und dokumentierte Antwort.

Was bedeutet Umsatz?
Rechnungenminus Gutschriftennetto oder bruttoStornoRechnungsdatumLeistungsdatumBelegarten
Was bedeutet Deckungsbeitrag?
Ø Einkaufspreisletzter EinkaufspreisEinstandspreisFrachtZuschlägekalkulatorische Kosten
Zu jeder Kennzahl gehört eine nachvollziehbare Dokumentation: Herkunft, Berechnung, enthaltene und ausgeschlossene Daten.
Passend zur Aufgabe

Unterschiedliche Rollen benötigen unterschiedliche Dashboards

Die gemeinsame Datenbasis bleibt gleich. Inhalt, Detailgrad und Berechtigung richten sich nach der Verantwortung des Anwenders.

Geschäftsführung

Umsatz, Ergebnis, Auftragseingang, Bestand und Liquiditätsindikatoren.

Vertriebsleitung

Pipeline, Verkäufer, Kundenentwicklung und Deckungsbeiträge.

Einkauf

Volumen, Preise, Lieferanten und offene Bestellungen.

Lager

Bestände, Reichweite, Lagerwert und Langsamdreher.

Serviceleitung

Einsätze, Auslastung, Reaktionszeiten und abrechenbare Leistungen.

Berechtigungen gehören ins ModellJeder sieht genau die Informationen, die er für seine Aufgabe benötigt.
Verkäufereigene Kunden
Leitungeigener Bereich
GeschäftsführungGesamtunternehmen
Automatisiert statt manuell

Vom Monatsritual zum verlässlichen Reportingprozess

Heute häufig manuell
  1. Daten exportieren
  2. Spalten kopieren
  3. Pivot aktualisieren
  4. Diagramme prüfen
  5. PDF versenden
Mit einem zentralen BI-Modell
  1. Daten automatisch aktualisieren
  2. Kennzahlen einheitlich berechnen
  3. Abweichungen sichtbar machen
  4. Ursachen analysieren
  5. Entscheidungen treffen
Power BIInteraktive Analyse

Dashboards, KPIs, Zeitreihen, Vergleiche und Drill-down.

Sage-AuswertungOperatives Dokument

Rechnungen, Lieferscheine, Bestellungen und formale Berichte.

ExcelFlexible Weiterarbeit

Fachliche Ad-hoc-Analyse auf einer definierten Datenbasis.

Pragmatischer Einstieg

Business Intelligence wächst mit dem tatsächlichen Bedarf

Ein sinnvoller Start muss kein monatelanges Data-Warehouse-Großprojekt sein. Wir beginnen mit den Entscheidungen, die heute den größten Nutzen versprechen.

Mittelständisches Unternehmen analysiert Warenwirtschaft und Geschäftsentwicklung
Phase 1Vertrieb

Umsatz, Auftragseingang, Auftragsbestand und Deckungsbeitrag.

Phase 2Einkauf & Lager

Preise, Lieferanten, Bestand, Reichweite und Kapitalbindung.

Phase 3Finanzen

Offene Posten, Kostenstellen und kaufmännische Entwicklung.

Phase 4xRM

Pipeline, Conversion und zukünftige Umsätze.

Phase 5Weitere Systeme

CRM, Produktdaten, Service und E-Commerce integrieren.

Entscheidungen statt Diagrammfarben

Mit den richtigen Managementfragen beginnen

VertriebWarum liegt der Umsatz unter Vorjahr?
ErgebnisWelche Kunden verlieren Marge?
EinkaufWo steigen Einkaufspreise besonders stark?
LagerWo liegt unnötig Kapital?
ForderungenWelche Kunden zahlen zunehmend später?
PipelineReichen die Chancen für das nächste Umsatzziel?
Warum Appontes?

Sage-Fachwissen, Datenmodell und SQL-Kompetenz aus einer Hand

Wir verstehen Sage-100-Daten

Wir kennen die Prozesse hinter Warenwirtschaft, Rechnungswesen, xRM, Einkauf, Verkauf, Lager und Belegen.

Wir übersetzen Fachlichkeit

Technische Tabellen werden zu verständlichen Dimensionen, Hierarchien und verbindlichen Kennzahlen.

Wir schützen den Betrieb

Datenbereitstellung, SQL-Performance, Refresh und operativer ERP-Betrieb werden gemeinsam geplant.

Keine Blackbox

Herkunft und Berechnung jeder wichtigen Kennzahl werden nachvollziehbar dokumentiert.

Bestehendes sinnvoll nutzen

Excel-Reports und vorhandene Power-BI-Lösungen dienen als fachlicher Ausgangspunkt und werden gezielt verbessert.

Skalierbar einsteigen

Wir beginnen abgegrenzt und entwickeln das Modell mit Ihren tatsächlichen Anforderungen weiter.

Unser Vorgehen

Von der Managementfrage zum überwachten Betrieb

1Fragen sammeln

Welche Entscheidungen sollen durch BI besser unterstützt werden?

2Reports aufnehmen

Bestehende Excel-Dateien, Sage-Auswertungen und manuelle Abläufe verstehen.

3Kennzahlen definieren

Umsatz, Deckungsbeitrag, Auftragsbestand und weitere KPIs verbindlich klären.

4Datenquellen analysieren

Warenwirtschaft, Rechnungswesen, xRM und weitere Systeme einordnen.

5Datenmodell entwickeln

Fachlich verständlich, performant und erweiterbar strukturieren.

6Aktualisierung festlegen

Import, DirectQuery, Kombination und Refresh passend wählen.

7Dashboards entwickeln

Erst jetzt entstehen Visualisierung, Navigation und Drill-down.

8Fachlich testen

Definitionen und Zahlen gemeinsam mit den Anwendern validieren.

9Betrieb etablieren

Aktualisierung, Berechtigungen, Monitoring und Weiterentwicklung absichern.

Ihre Sage-100-Daten können mehr

Aus Daten werden einheitliche Kennzahlen und bessere Entscheidungen

Wir entwickeln ein Power-BI-Modell, das Ihre Geschäftsprozesse versteht – belastbar, nachvollziehbar und passend zu Ihrem Unternehmen.

DatenmodellKennzahlenDashboardsSQL-PerformanceBerechtigungenMonitoring
Sage-100-Power-BI-Projekt besprechen
FAQ

Häufig gestellte Fragen

Kann Power BI mit Sage 100 verbunden werden? +
Ja. Sage-100-Daten können als Grundlage für Power-BI-Datenmodelle und Reports verwendet werden. Die passende Architektur richtet sich nach Datenmenge, Aktualisierungsbedarf und Analyseziel.
Können Warenwirtschaft und Rechnungswesen gemeinsam analysiert werden? +
Ja. Gerade die Verbindung der Sage-Bereiche ermöglicht zusätzliche Analysen, etwa zu Umsatz, Deckungsbeitrag, Forderungen, Kostenstellen oder Plan-Ist-Entwicklungen.
Kann Sage 100 xRM ausgewertet werden? +
Ja. Opportunities, Aktivitäten, Vertriebsphasen und Serviceinformationen lassen sich in ein BI-Modell aufnehmen und mit Angeboten, Aufträgen und Rechnungen verbinden.
Ist Power BI immer Echtzeit? +
Nein. Power BI unterstützt unterschiedliche Zugriffs- und Aktualisierungsmodelle. Import, DirectQuery oder eine Kombination werden passend zum fachlich benötigten Aktualisierungsgrad gewählt.
Muss Power BI direkt auf die Sage-Datenbank zugreifen? +
Nein. Abhängig von Datenvolumen, Abfragekomplexität und Betriebsanforderungen kann eine eigene Reporting- oder Aufbereitungsschicht sinnvoll sein.
Können Daten automatisch aktualisiert werden? +
Ja. Datenmodelle können automatisiert aktualisiert werden. Bei größeren Beständen kommen bei Bedarf Delta-Verarbeitung, inkrementelle Aktualisierung oder vorberechnete Reportingstrukturen hinzu.
Können Benutzer unterschiedliche Daten sehen? +
Ja. Berechtigungen können so modelliert werden, dass Verkäufer nur eigene Kunden, Leitungen ihren Bereich und die Geschäftsführung das Gesamtunternehmen sehen.
Können vorhandene Excel-Reports übernommen werden? +
Sie sind häufig eine sehr gute fachliche Grundlage. Bestehende Kennzahlen und Abläufe werden analysiert und die relevante Logik in ein zentrales, automatisiertes Datenmodell überführt.
Kann man bis zum einzelnen Sage-Beleg analysieren? +
Ja, wenn das Datenmodell entsprechend aufgebaut ist. Eine Analyse kann vom aggregierten KPI über Region, Kunde und Artikel bis zum zugrunde liegenden Geschäftsvorgang führen.
Können weitere Systeme neben Sage 100 eingebunden werden? +
Ja. Daten aus Salesforce, ITscope, Praxedo, Webshops, Excel, SQL-Datenbanken oder individuellen Anwendungen können mit Sage-100-Daten verbunden werden.
Können bestehende Power-BI-Lösungen optimiert werden? +
Ja. Wir analysieren Datenmodell, Abfragen, Kennzahlen, Refresh, Performance und Wartbarkeit und entwickeln eine tragfähige Modernisierungsstrategie.
Benötigen wir sofort ein komplettes Data Warehouse? +
Nein. Für einen sinnvollen Einstieg reicht häufig ein klar abgegrenztes Datenmodell. Die Architektur kann mit den Anforderungen zu einer umfassenderen Datenplattform wachsen.